Andrea Ypsilanti scheitert am Verrat von SPD-Genossen
Andrea Ypsilanti scheitert in Hessen und Schuld sind nicht die Opposition, nicht die verbündeten Grünen und auch nicht die “geduldeten” Linken, von deren Votum Ihre Wahl zur Ministerpräsidentin und die Regierung(-sfähigkeit) Hessens abhängig gewesen wäre, sondern ausgerechnet an den eigenen Parteigenossen.
Somit zeigt sich einmal mehr, dass deutsche Politiker nicht in der Lage scheinen, Ihre Hausaufgaben zu machen und sich eher durch anti-demokratisches Verhalten versuchen in den Vordergrund zu spielen.
Meiner Meinung nach könnte sich die Missachtung der “Linken” durch die anderen Parteien, die sich selbstredend als demokratisch von der ehemaligen PDS abzugrenzen versuchen, in der Zukunft mehrfach bei Landtagswahlen und auf Bundeseben rächen. Ich glaube, dass die Linken bei der Bundestagswahl 2009 das “Zünglein an der Waage” sein könnten, welches über Regierung oder auch nicht entscheidet.
Das nicht alles gut und billig ist, was die Linken machen und wollen steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist aber das es einen immer größer werdenden Willen der Wähler bei den demokratischen Urnengängen gibt, dass die Linken ein Wörtchen mitzureden haben, nachdem sich die SPD immer mehr von links und somit von der Arbeitnehmerseite entfernt (hat).


