Muss “Bahnchef” Hartmut Mehdorn endlich gehen?
Mittlerweile klingt es einfach nur noch wie eine Provinzposse, dass Hartmut Mehdorn immer noch Bahnchef ist…dabei ist es ein Riesenskandal, dass Bundeskanzlerin Merkel und Minister Tiefensee bei diesen stasi-ählichen Methoden immer noch am Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG festhalten.
Es scheint aber mittlerweile nur noch eine Frage der zeit, wann Hartmut Mehdorn endlich seinen Hut nehmen muss. Sollte die Entscheidung nicht spätestens in der nächsten Woche fallen, sollten Tiefensee und Merkel gleich überlegen, ob sie ihre Hüte auch gleich nehmen.
Wenn nicht, werden die über zweihunderttausend Bahnangestellten und zahlreiche mit diesen sympathisierende Wähler im Herbst 2009 bei der Bundestagswahl ihrenBeitrag dazu durch entsprechende Kreuzchen auf den Wahlzetteln leisten.
Ferner sollte Mehdorn besser heute denn morgen suspendiert werden und alle weiteren Gehalts- sowie sonstigen Zahlungen eingefroren werden, da ja der ein oder andere Bahnangestellte noch juristisch zu Zuge kommen und Schadensersatzansprüche stellen könnte. Ferner ist auch der Imageschaden und damit verbundene Wertverlust seitens der Bundesregierung einzufordern, denn man kann nicht nur Geld hinauspulvern, was irgendwann keiner mehr bezahlen kann, sondern sollte beim ach so tollen Herrn Mehdorn alles rausholen, was geht. Jegliche Boni oder Abfindungen sollten mit den zu erwartenden Schadensersatzansprüchen direkt verrechnet werden und wenn dass dann nicht reicht, sollte man pfände. Und nachdem Herr Mehdorn eine Weile Arbeitslosengeld (AlG I)bezogen hat,kann er wegen meiner dann auch direkt zum Hartz-IV-Amt gehen.
Es ist eine Farce, was hier abgeht. Der letzte Schrei war ja dann auch die Abmahnung eines Blogs…aber zum Glück ging der Schuss der Bahn dank einer guten Bloggersphäre voll nach hinten los.
P.S.: Und für alle Bundespolitiker, die es bis jetzt immer noch nicht verstanden haben, der Herr Mehdorn ist als Bahnchef untragbar und unhaltbar geworden!!! Zum Vergleich: ein wirklich guter Bankmanager namens Josef Marckhoff, der von den Zahlen her eine der erfolgreichsten Sparkassen in den neuen Bundesländern führte, musste in 2008 (vor der Finanz- und Wirtschaftskrise) wegen weit weniger seinen Hut nehmen.


