»Ostertraditionen in Europa – Bräuche zu Ostern in Italien«
Osterbräuche und -traditionen gibt es quer durch Europa und in der Welt zahlreiche – je nachdem, wo man sich befindet, sind Bräuche und Traditionen zum Osterfest jedoch zum Teil sehr unterschiedlich. Innerhalb unserer Reihe „Osterbräuche in Europa“ bringen wir Ihnen heute einige Ostertraditionen in Italien näher.
Traditionell isst man in Itali en eine „Ostertorte“ oder eine „Ostertaube“. Die „Ostertorte“ ist ein mit gekochten Eiern sowie Spinat gebackener salziger Kuchen, der dem Gugelhupf ähnelt. Die „Ostertaube“ heißt bei den Italienern „Paloma die Pasqua“.
Vielerorts findet am Karfreitag in Anlehnung an die biblische Ostergeschichte eine Prozession statt, bei welcher die Italiener ein Kirchenkreuz durch die Straßen tragen. Langsam schreiten dabei die dunkel gekleideten Teilnehmer dieser italienischen Oster-Prozession durch die Straßen und Gassen, wobei die Straßenlaternen ausgeschaltet sind und überall Kerzen scheinen. Bei diesem Prozessions-Marsch schweigen sowohl die Kirchenglocken wie auch die Menschen.
Am zweiten Osterfeiertag (Ostermontag) wird die Auferstehung „Pasquetta“ mit der Familie und Freunden bei einem Ausflug gefeiert.
Ein frohes und gesundes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen!


